Kiefergelenksdiagonstik

 

Was versteht man unter Kiefergelenksdiagnostik?

Kiefergelenks- und Gesichtsschmerzen haben in vielen Fällen ihren Ursprung in Fehlfunktionen des Kauorgans.

Auch Kopfschmerzen u.a. auch Migräne, Tinnitus, Ohrenschmerzen und sogar Rückenschmerzen können aus einer Fehlfunktion des Kauorgans resultieren.

Dabei ist die Ursache der Schmerzen oft eine Störung des Zusammenspiels zwischen Ober- und Unterkiefer.

 

Mit einer Kiefergelenksdiagnostik wird der Funktionsszustand des Kauorgans ermittelt.

Diese kann man in 3 Abschnitte unterteilen:

  1. Im ersten Teil schildert der Patient seine Beschwerden und der Zahnartz erhebt eine Anamnese.
  2. Im zweiten Teil wird das Kauorgan mittels manueller Untersuchung nach den Ursachen für die Beschwerden untersucht. Gegebenenfalls sind auch instrumentelle Untersuchungsmethoden (u.a. Axiographie, MRT) erforderlich.
  3. Danach erstellt der Zahnarzt im dritten Teil der Untersuchung eine individuelle Therapie für den Patienten.

Durch eine enge Zusammenarbeit von Zahnmedizin und Kieferorthopädie, Orthopädie, Physiotherapie, Osteopathie und Zahntechnik versuchen wir unseren Patienten möglichst ganzheitlich zu helfen.

 

Jedoch ist die Kiefergelenksdiagnostik nicht nur bei funktionsgestörten Patienten wichtig, sondern auch bei Patienten, die vor einer größeren zahnärztlichen oder kieferorthopädischen Behandlung stehen.

 

 

Kosten der Kiefergelenksdiagnostik

Leider übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Kiefergelenksdiagnostik nicht.

Alle anfallenden Kosten muss jeder Patient privat bezahlen.

Vor Beginn einer Untersuchung beraten wir Sie ausführlich über den Behandlungsablauf, die erforderlichen weiterführenden Therapiemaßnahmen und die anfallenden Kosten.